Beneteau Oceanis 35 Segeln nach Porquerolles 2016

Beneteau Oceanis 35 Segeln nach Porquerolles 2016

Wir erkunden jetzt seit einem Jahr das Mittelmeer von La Grande Motte aus und haben das Filmen unserer Reisen dafür entdeckt.
Das Netz bietet soviele Möglichkeiten für Anregungen, Erfahrungsberichte oder Tipps über die Orte, die man gerne bereisen möchte. So hoffen auch wir, euch einen kleinen Eindruck von der aktuellen Situation auf den Weg mitgeben zu können. Wir wünschen euch ganz viel Spass beim Mitsegeln…

Salut
Patricia und Severin

Am 2. Mai 2016 legen wir in La Grande Motte ab, wo unser Segelboot malena liegt, in Richtung Côte d’Azur. Wir starteten mit ziemlich viel Wind und mussten dann auch in Saintes-Maries-de-la-Mer, bei windigen 39 Knoten, abwettern. Nach zwei Tagen fuhren wir weiter mit immer noch kräftiger Bise und Wellen. Nach dem Golf de Fos (Rhônemündung) wurde es praktisch windstill. Typisch Golf du Lyon! Diese Gelegenheit nutzten wir, um unser asymmetrisches Gennaker zu installieren und zu testen. Ohne Wind (!), funktionierte es schon mal ganz prima. Unter Motor fuhren wir bis zu den Calanques, wo wir in der “Calanque de Sormiou” ankerten. Am nächsten Tag fuhren wir zügig nach Sanary, wo unsere Gäste an Bord kamen. Sanary ist ein sehr idyllischer Ort mit typischem französischem Flair, welcher sich für einen Halt wirklich lohnt. Unser nächstes Ziel wäre zwar Porquerolles gewesen, allerdings mussten wir wegen zu stürmischem Wetter in Saint-Mandrier einen Zwischenstopp einlegen. Der Hafen wurde vergrössert und bietet sehr guten Schutz. Vor Porquerolles erwartete uns eine bunte Regatta und wir bekamen sogar noch einen Hafenplatz. Hier taufte Malin, unsere Taufpatin, malena, nach alter Sitte. Vielen Dank, hast du super gemacht!

Unsere Gäste mussten wir wieder ans Festland bringen, aber in Hyères gabe es keinen freien Hafenplatz mehr. Die Wetterverhältnisse für die nächsten Tage Richtung Côte d’Azur, verhiessen nichts Gutes, so beschlossen wir nach La Grande Motte zurück zu fahren. Die erste Etappe nach Saint-Mandrier war dann auch ganz schön heftig. Durch die hohen Wellen wurden wir ganz schön durchgeschaukelt. Den nächsten Tag verbrachten wir mit einem ausgiebigen Landgang mit unseren Brompton. Wir radelten nach Toulon und zurück nahmen wir das Schiff. Obwohl das Wetter immer noch nicht sehr ungemütlich war, fuhren wir in unsere Lieblingscalangue “Port Miou”, gleich neben Cassis. Sie liegt wunderschön und Cassis ist bequem zu Fuss erreichbar. Den letzten Stopp legten wir in Sausset-les-Pins ein, wo es köstliche Delikatessengeschäfte gibt. Den letzten Schlag machten wir unter Motor gegen den Wind, echt mühsam, aber gemäss Wetterbericht würde es noch viel schlimmer werden und wir mussten in ein paar Tagen auch leider schon wieder nach Hause.